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Übung Abschnitt West 2012

Geschrieben von Tobias Ludwig am .

Am 08.09.2012 hat Löscheinheit Wattenscheid-Mitt an der Großübung des Abschnitt West mit den Löscheinheiten Eppendorf, Höntrop, Günnigfeld, Dahlhausen und Heide teilgenommen. Als Übungsobjekt fungierte das leer stehende ehemalige Altenheim „Am Beisenkamp“.

Übung Abschnitt West Foto: Gero Helm

Foto: Gero Helm / WAZ Fotopool

"Gegen 09:35 wurde die Feuerwehr zum städtischen Altenheim Am Beisenkamp alarmiert.
Angenommene Lage war, dass mehrere Jugendliche-ca-40- in dem leerstehenden Gebäude gefeiert hätten, und das dann ein Brand ausgebrochen war.
Das Gebäude wurde mittels Nebelmaschinen verraucht und 23 Mitglieder der Jugendfeuerwehr stellten die Opfer dar.
Alle Einheiten der freiwilligen Feuerwehren aus Wattenscheid und Dahlhausen waren in der Einsatzübung gebunden.
Die "Verletzten" wurden über Steckleitern und über das Treppenhaus gerettet.
Hinter dem Haus wurde eine Verletzten-Sammelstelle zur ersten Versorgung eingerichtet.
Sprecher und Einsatzleiter Stefan Nowak von der Berufsfeuerwehr Bochum sagte, die Übung sei sehr erfolgreich absolviert worden, alles andere wird auf einer Einsatznachbesprechung ausgewertet werden.
Für die Dauer der Übung war der Beisenkamp im Bereich des ehemaligen Altenheimes für den Verkehr gesperrt, nach ca. 90 min war die Übung beendet" (Zitat: Karsten John,http://www.blau-licht-aktuell.de)

Video: Karsten John

Bildergalerie: WAZ

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Benefiz Turnier 2012

Geschrieben von Tobias Ludwig am .

Beim diesjährigen Wattenscheider Benefizturnier wurde zum ersten mal ein Pokal mit nach Hause genommen. Die Freizeitruppe "Wilde 13" erang beim 16. Benefizturnier an der Dickebankstrasse den vierten Platz.
Glückwunsch an alle Beteiligten!

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Neue Löscheinheitsführung

Geschrieben von Tobias Ludwig am .

Die Löscheinheit Wattenscheid-Mitte steht unter neuer Führung. BI Alexander Haarmann (Löscheinheitsführer) und OBM Tobias Ludwig (Stellvertreter) leiten die Einheit ab sofort.

Auf der Jahresdienstbesprechung am 28. Januar 2012 wurde der bisherige Löscheinheitsführer, BI Thomas Ludwig mit viel Lob und Anerkennung aus dem Amt entlassen. „Thomas Ludwig hat in den letzten zehn Jahren wertvolle Arbeit geleistet. Die gute Struktur und der Zusammenhalt der Löscheinheit ist in großem Maße sein Verdienst“, erklärt der neue Löscheinheitsführer Haarmann. Thomas Ludwig werde aber auch weiterhin der neuen Führungsspitze mit Rat und Tat beiseite stehen. Auch die anwesende Brandrätin Sandra Lichters bedankte sich bei Thomas Ludwig, der nun als neuer Abschnittsführer in Wattenscheid (Abschnitt I), der Freiwilligen Feuerwehr Bochum weiter treu bleibt.

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Foto: Gero Helm

v.l.n.r: Alexander Haarmann, Sandra Lichters, Tobias Ludwig, Thomas Ludwig

 

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Eisrettung

Geschrieben von Tobias Ludwig am .

Beim letzten Dienstabend haben wir uns mit dem Thema Eisrettung beschäftigt. Auch wenn es bei der aktuellen Wetterlage nicht akut ist, müssen wir uns jedes Jahr mit dem Thema beschäftigen, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein.
Dazu noch ein Artikel aus dem Feuerwehr-Magazin.

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Lebensretter unter den Füßen

Geschrieben von Tobias Ludwig am .

„Wasser marsch“ im Ernstfall:
Lebensretter unter den Füßen
Wattenscheid, 28.08.2011, Christopher Becker (WAZ Wattenscheid)

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Der Löschzug Wattenscheid - Mitte der freiwilligen Feuerwehr Bochum überprüft am Mittwoch dem 24.08.2011 Hydranten im Wattenscheider Stadtgebiet.

Auf dem Bild: (v.l.) Sascha Neuser, Sebastian Herget. Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool.

Wattenscheid. Noch bevor der Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Mitte um 19 Uhr beginnt, ertönt an diesem Abend zum ersten Mal der Alarmgong. Wer jetzt denkt, alle Floriansjünger würden urplötzlich, blitzschnell zu den Wagen rennen, sieht sich getäuscht: „Der Alarm gilt nur für die Berufsfeuerwehr gegenüber. Da haben wir nichts mit zu tun“, klärt Brandmeister Tobias Ludwig auf.

Bei einem solchen Einsatz übernehmen zwar die Freiwilligen an der Grünstraße die Bereitschaft von den Profis, doch da diese genauso schnell wieder zurück, wie sie ausgerückt sind, steht bei der Einheit 13 an diesem Abend Routine auf dem Programm: Hydranten-Prüfung. „Wir übernehmen diese Aufgabe von den Stadtwerken. In erster Linie geht’s darum, die Wasserspender auf ihre Tauglichkeit hin zu untersuchen. Für uns ist der große Vorteil, dass wir dadurch die Lage der in unserem Bereich vorhandenen Hydranten besser kennen lernen“, erläutert Unterbrandmeister Jan Jendruck vor der Abfahrt. Der 24-Jährige hat den Stadtplan mit den eingezeichneten Hydranten in der Hand.

Noch im Feuerwehrwagen auf dem Weg zu den ersten Prüfungsstellen rund um die Innenstadt der Alten Freiheit erzählen die Jungs in den blauen Einsatzuniformen auch von Problemen, die bei den Tests auftreten können, die weniger banal sind als falsch geparkte Autos. Da die Leitungen natürlich auch zur Wasserversorgung der Haushalte genutzt werden, kann es durchaus zu Anfeindungen kommen. Das Problem: „Die Haushalte nutzen in einem solchen Fall die Leitung vom Volumen her nicht vollständig aus. Das machen wir dann jedoch bei der Prüfung.
Die zu finden, ist nicht immer einfach: „Teils liegen schlichtweg falsche Eintragungen vor, oft werden Autos über den Hydranten abgestellt.“ Was bei einer solchen Übungsstunde ärgerlich ist, kann im Ernstfall Leben kosten. „Bei dem Brand zum Beispiel an der Hansa-straße waren die nächsten Hydranten sehr weit entfernt vom Einsatzort. So war der erforderliche Zeitaufwand zur Herstellung der Wasserversorgung recht hoch“, erinnern sich die beteiligten Feuerwehrleute an den letzten Großeinsatz. Die in die Erde eingelassenen Löschwasserzugänge gehören zu den stillen und fast unsichtbaren Lebensrettern, auf die es ankommt – wenn's drauf ankommt.

Dadurch löst sich Dreck, der dann im Spülbecken landet. In dem Fall bekommen wir immer ordentlich ´was zu hören“, schildert Jendruck. Bei der aktuellen Überprüfung ist jedoch vielmehr die zu große Gegenliebe das Problem. Noch während der Feuerwehrwagen auf seiner Route zu den ersten Hydranten an der Hochstraße ist, bildet sich eine Schlange von Kindern dahinter, die sich vom Blaulicht und dem romantischen Bild der Floriansjünger angezogen fühlen. Es ist nicht leicht für den Fahrer, der erst jüngst den Lkw-Führerschein hat, dabei die Ruhe zu bewahren. Auch, weil die Eisdiele an der Friedenskirche nicht ausreichend Platz zwischen den aufgestellten Sonnenschirmen gelassen hat. „Bei einem Rettungseinsatz stelle ich mir das wirklich problematisch vor“, analysiert Jendruck die Situation, bevor die Jungs erstmalig zur Tat schreiten.

Dazu muss der Deckel gelöst, ein Standrohr aufgesetzt, und der Hahn mit einem „Unterflurydrantenschlüssel“ aufgedreht werden – dicke Arme sind garantiert. Nach einer braunen, undefinierbaren Flüssigkeit kommt dann auch tatsächlich das Wasser. Der Unterbrandmeister hakt ab, okay, nächster Bitte. Das junge Team, alle sind Mitte zwanzig, wiederholt die Prozedur noch 17 Mal. Abgesehen von Dreck und Müll unter den Deckeln sind die Hydranten im Zentrum der Hellwegstadt in Ordnung – und können im Zweifel Leben retten.